| Sind Gespräche zielorientiert? Ja, das können sie sein. Aber sie können auch offen sein, um herauszufinden, worum es wirklich geht. Oft ist es ja so, dass man ein Unbehagen spürt und dieses nicht so richtig festmachen kann. In einem Gespräch kann man solches klären. Sind Gespräche nur etwas für Kopfmenschen? Nein, denn nur wer sich gefühlsmässig verstanden und aufgehoben fühlt, kann sich öffnen und entfalten. Müssen wir uns mit der Vergangenheit befassen? Manchmal ist es teilweise nötig, um die Zusammenhänge zu verstehen. Mir ist es jedoch immer wichtig, die Gegenwart und die Zukunft im Auge zu behalten. Warum lieber„Gespräche“ als „Beratung“ oder „Psychotherapie“? Weil ich nicht der Beratende sein möchte und ich mein Gegenüber nicht als den oder die Ratsuchende sehe, sondern als Partner in einem Gespräch. Ich selbst spreche lieber mit einem autonomen Gegenüber als mit einem „Patienten.“ In einem „Gespräch“ bin auch ich mich selber. So wächst Raum für Offenheit, Direktheit und Spontaneität. Auch der Humor darf nicht zu kurz kommen, denn manchmal löst ein herzhaftes Lachen mehr als eine langwierige Problemanalyse!
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Wie oft finden Gespräche statt? Gespräche können einmalig sein, mehrmalig, nach Bedarf auch regelmässig über längere Zeiträume. Was kostet ein Gespräch? Jeder Gesprächspartner entscheidet selbst, welches Honorar stimmig ist in einem Rahmen von Fr. 160.00 bis Fr. 240.00 pro 50 Minuten. Verrechnet wird die effektiv verbrauchte Zeit. Wann sollten Sie lieber zu jemand anderem gehen? Wenn Sie theoretische Diskussionen, Fachausdrücke oder abstrakte Formulierungen hören möchten, wenn Sie Ratschläge erwarten; wenn Sie jemanden suchen, der nur zuhört, versteht und zu allem „ja“ sagt, der interpretiert anstatt Sie zu fragen, wie es für Sie ist; wenn Sie einen Experten suchen, der auf alles eine Antwort weiss; wenn Sie mich beim Erstgespräch unsympatisch finden. |